Verwaltungsmodernisierung - ein permanenter Prozess
Die Kunst der Verwaltungsmodernisierung liegt in der Vereinbarkeit einer bürgerorientierten Bereitstellung von Leistungen und der permanenten Erzielung hoher Wirtschaftlichkeit in der Öffentlichen Verwaltung. Gerade die kommunalen Verwaltungen haben dabei in den letzten 20 Jahren einen bemerkenswerten Standard erreicht. Von der Dienstleistungsqualität vieler Einwohner- oder Straßenzulassungsämter können private Dienstleister wie beispielsweise die Telekommunikationsindustrie mit ihren Call-Centern und Warteschleifen nur träumen. Diese gewaltigen Veränderungen wurden zumeist ohne nennenswerte Erhöhung der Personalausstattung erzielt. In Deutschlands Rathäusern hat sich viel verändert, in den letzten Jahren wurde zudem das kaufmännische Rechnungswesen in mehreren Bundesländern eingeführt. Auch dies ein Beleg, dass sich die Öffentlichen Verwaltungen den Herausforderungen an Leistungsfähigkeit und Effizienz stellen.
Der geschäftsführende Gesellschafter der dialogicon Horst Tippelt, zuständig für die Beratungssparte, hat diesen Prozess in zahlreichen Projekten seit 20 Jahren begleitet. Die beachtlichen Erfolge in der Verwaltungsmodernisierung sind für ihn eine gute Voraussetzung, um weitere notwendige Veränderungen einleiten zu können:
Nach wie vor orientieren sich die Ausgaben nicht an den mittelfristig zu erwartenden Einnahmen. Die erheblichen Schwankungen insbesondere der Gewerbesteuer werden nicht ausreichend in der Planung von Ausgaben berücksichtigt. Das Ergebnis: hohe Verschuldungsraten im wirtschaftlichen Abschwung, die in besseren Zeiten nicht abgebaut werden.
Nach wie vor wird die Gestaltbarkeit kommunaler Leistungen gerade auch im Bereich gesetzlich vorgeschriebener Pflichtleistungen unterschätzt. Vergleichende Untersuchungen der dialogicon zeigen, dass in vielen Leistungsbereichen bis zu 50% der Aufwendungen gestaltbar sind ohne die Leistungsqualität nennenswert zu vermindern.
Zugleich steht die Diskussion über das Verhältnis von Bürgern und kommunaler Verwaltung erst am Anfang. Die Lebensqualität und Attraktivität einer Stadt oder eines Kreises sind nicht allein von der Höhe der laufenden Ausgaben und den Investitionen abhängig sondern von einer intelligenten und innovativen Gemeinwohlorientierung, die im Dialog mit dem Bürger entwickelt werden muss.
Es fehlt auch an Software, die für die zielorientierte Steuerung der Mitarbeiter und der kommunalen Leistungsqualität geeignet ist und dazu beiträgt, die zukünftigen Herausforderungen einer Vereinbarkeit von Bürgerorientierung und Wirtschaftlichkeit zu bewältigen.
dialogicon unterstützt mit entsprechenden Beratungsleistungen und Softwareprodukten die verbesserte Planung der kommunalen Haushalte, die Steuerung kommunaler Leistungen über geeignete Produkte und die Haushaltskonsolidierung über die Definition des notwendigen und von den Bürgern gewünschten Leistungsumfangs.
Unsere Untersuchungsergebnisse in öffentlichen Verwaltungen zeigen nach wie vor erhebliche Gestaltungsspielräume in der wirtschaftlichen Umsetzung kommunaler Dienste und Leistungsangebote. In Zeiten enger werdender finanzieller Handlungsspielräume ist unsere Expertise daher besonders wertvoll für die Stabilität des Gemeinwesens.
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